Multiple-Choice-Fragebogen

Digitale Depression
Prof. Dr. Sarah Diefenbach | Lehrstuhl für Wirtschafts- und Organisationspsychologie, Ludwig-Maximilians-Universität München

Bitte füllen Sie den Fragebogen aus, indem Sie die richtige Antwort auswählen.

1. Was zählt zu den typischen Seiteneffekten der Smartphone-Nutzung auf physiologischer Ebene?

  • a) Nackenschmerzen
  • b) Bauchschmerzen
  • c) Zahnschmerzen
  • d) Brustschmerzen
  • e) Knieschmerzen

2. Welche psychologischen Mechanismen spielen in sozialen Netzwerken eine zentrale Rolle?

  • a) Minoritäteneinfluss
  • b) Übertragung und Gegenübertragung
  • c) Waffeneffekt
  • d) Gelernte Hilflosigkeit
  • e) Sozialer Vergleich

3. Welches Syndrom ist eine typische Begleiterscheinung der Smartphone-Nutzung?

  • a) Trockener Mund
  • b) Luzide Träume
  • c) Gesteigerte Kreativität
  • d) Phantom-Vibrations-Syndrom
  • e) Alois-Löffler-Syndrom

4. Worum geht es beim Experiential CV (Erlebnis-Lebenslauf) in erster Linie?

  • a) Bescheidenheit
  • b) Zurückhaltung
  • c) eine lückenlose Dokumentation des akademischen Werdegangs
  • d) eine möglichst beeindruckende Sammlung von Erlebnissen vorweisen
  • e) persönliche Erinnerungen im Geheimen dokumentieren

5. Worin liegt die Gefahr von Likes als extrinsischer Motivator?

  • a) Likes können leicht gefälscht werden.
  • b) Man fokussiert mehr auf die digitale Belohnung als auf die Tätigkeit an sich, z.B. Wahl des Foto-Motivs, das am meisten Likes verspricht
  • c) Man ignoriert die Likes und genießt nur noch die Tätigkeit an sich.
  • d) Likes aus verschiedenen Plattformen lassen sich schlecht vergleichen.
  • e) Es werden mehr Likes als man zählen kann.

6. Wofür steht der Begriff “Smombie”?

  • a) Niedlichkeitsform von Smartphone
  • b) Modellname eines Smartphones mit spezieller Selfie-Cam
  • c) Smartphone + Zombie – die vollständige Verschmelzung von Mensch und Technik
  • d) Trendgetränk unter Jugendlichen
  • e) Smart + Zombie – Intelligente Untote

7. Was hat die Forschung zum Selfie-Paradox herausgefunden?

  • a) Viele Menschen machen regelmäßig Selfies. Gleichzeitig wünschen sich viele Menschen weniger Selfies und mehr normale Fotos in den sozialen Medien.
  • b) Die Menschen wünschen sich mehr Selfies in den sozialen Medien – aber sind selbst zu faul Selfies zu machen.
  • c) Smartphones mit Selfie-Cam lassen sich schlecht verkaufen.
  • d) Obwohl Selfies in sozialen Netzen häufig für Streit sorgen, ist der Selfie-Stick ein beliebtes Weihnachtsgeschenk unter Partnern.
  • e) Obwohl Selfies niemals zufällig aufgenommen werden, wirken Selfies auf den Betrachter sehr authentisch.

8. Welcher Bias könnte die systematischen Unterschiede in der Beurteilung eigener Selfies und Selfies anderer erklären?

  • a) Der Anker-Effekt: Man orientiert sich immer am ersten Selfie des Tages.
  • b) Der Self-Serving-Bias: eine selbstwertdienliche Interpretation des eigenen Verhaltens.
  • c) Der Survivorship-Bias: Wer es geschafft hat, ein Selfie zu posten, muss wirklich toll sein.
  • d) Die Verlust-Aversion: Einmal gewonnene Follower möchte man auf keinen Fall wieder verlieren.
  • e) Der Minimizing-Regret-Bias: Aus Sorge den Post eines Selfies nach Negativkommentaren zu bedauern, postet man es lieber gar nicht erst.

9. Welche Konsequenzen hat ein auf dem Tisch liegendes Smartphone?

  • a) Vitalisierende Strahlung.
  • b) Positive Stimmung.
  • c) Besonders tiefgründige Gespräche.
  • d) Negative Beeinflussung der Gesprächsatmosphäre
  • e) Wohltuende Entspannung.

10. Zu welcher Schlussfolgerung können laut Studien Nutzer sozialer Netzwerke aufgrund der selektiven, geschönten Profile anderer leicht gelangen?

  • a) Andere sind glücklicher, andere haben ein besseres Leben.
  • b) Andere sind häufiger online.
  • c) Andere sind kleiner.
  • d) Andere sind trauriger.
  • e) Andere sind immer für mich da.

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